WINWARD Racing
TeamFahrerRennserienNewsShopPartnerKontakt
EnglishInstagramYouTubeTikTokFacebook

Schadensbegrenzung bei WINWARD Racing

Mit Platz 8 im Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring verliert Maro Engel im DTM-Titelkampf nur wenig an Boden. Lucas Auer scheidet vorzeitig aus.

Das Mercedes-AMG Team WINWARD hat auf dem Red Bull Ring einen kleinen Dämpfer im Kampf um den DTM-Titel 2024 erlitten. Nach einem bärenstarken Samstagsrennen mit den Plätzen 2 und 7 für Maro Engel (39, Monaco) und Lucas Auer (30, Kufstein) sorgte eine Neueinstufung der Rennfahrzeuge tags darauf für geänderte Kräfteverhältnisse. Am Ende betrieb Engel im in den Farben von „130 Jahre Mercedes-Benz Motorsport“ und RAVENOL designten Mercedes-AMG GT3 als Achtplatzierter Schadensbegrenzung und liegt in der Gesamtwertung zwei Wertungsläufe vor Saisonende mit 20 Punkten Rückstand weiterhin auf dem dritten Zwischenrang. Auer musste seine unter der Bewerbung des Mercedes-AMG MANN-FILTER startende „Mamba“ auf Rang 9 liegend mit einem Reifenschaden hinten links vorzeitig abstellen.

Dass es ein schwieriger Tag für die Mercedes-AMG Asse werden würde, hatte sich schon im morgendlichen Qualifying abgezeichnet. Die Startpositionen 10 für Auer und 13 für Engel verhießen fürs Rennen ein hartes Stückchen Arbeit. Nachdem sie sich geschickt durch das Getümmel der ersten Runde manövriert hatten, kamen die beiden WWR-Boliden auf den Rängen 7 und 10 erstmals bei Start und Ziel vorbei und lieferten sich in der Folge harte Positionskämpfe mit der Konkurrenz. Während Engel letztlich ungeschoren ins Ziel kam und als Achtplatzierter wertvolle Punkte im Titelkampf sammelte, trat der Reifenschaden am Wagen von Auer in der 33. Runde unmittelbar nach dem Passieren der Boxeneinfahrt auf, sodass der Tiroler keine Chance mehr hatte, seinen Boliden zum Reifenwechsel zu schleppen.

„Es war ein schwieriger Tag“, resümierte Maro Engel. „Wir wussten nach den gestrigen Neueinstufungen, dass es nicht einfach werden würde. Allerdings ist uns heute auch kein perfekter Job gelungen. Wir haben uns sowohl im Qualifying als auch im Rennen schwergetan. Insofern haben wir punktemäßig das Maximum herausgeholt. Wir werden alles sorgfältig analysieren, um beim Finale nochmal voll anzugreifen. Wir geben auf jeden Fall nicht auf.“

Lucas Auer kommentierte seine anhaltende Pechsträhne mit einem Schulterzucken: „Ich hatte schon im ersten Stint einen schleichenden Plattfuß, kam aber bis zum Boxenstopp durch. Der zweite Reifenschaden kam dann leider zu einem extrem ungünstigen Zeitpunkt. In beiden Fällen hatte ich zuvor keinen Feindkontakt, von daher kann ich nicht mehr dazu sagen.“

„Mund abwischen, das Wochenende sauber aufarbeiten und dann heißt es beim Finale: Maximum Attack!“, lautet die Devise von WWR-Teamchef Christian Hohenadel. „Wir haben heute nicht die besten Voraussetzungen gehabt, aber auch nicht das Maximum herausgeholt. Insofern sind wir mit einem blauen Auge davongekommen. 20 Punkte Rückstand sind bei der Leistungsdichte in der DTM eine Menge. Aber es sind noch insgesamt 56 Zähler zu holen, und wir haben fest vor, um jeden Einzelnen davon zu kämpfen!“

Der große Showdown im Kampf um den DTM-Titel 2024 steigt am 19./20. Oktober auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.