WINWARD Racing
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WINWARD Racing wahrt DTM-Titelchance

Maro Engel wird im Samstagsrennen auf dem Red Bull Ring starker Zweiter und bleibt im Titelkampf im Schlagdistanz. Position 7 für Lucas Auer.

Mit dem insgesamten siebten Podestplatz der laufenden Saison haben Maro Engel und das Mercedes-AMG Team WINWARD im Samstagsrennen auf dem Red Bull Ring ihre Chancen auf den DTM-Meistertitel 2024 gewahrt. Nach einem starken Rennen steuerte der 39-jährige Wahl-Monegasse seinen im Design von „130 Jahre Mercedes-Benz Motorsport“ und RAVENOL startenden Mercedes-AMG GT3 zum fünften Mal in diesem Jahr auf den zweiten Platz und verkürzte damit seinen Rückstand auf den Führenden in der DTM-Gesamtwertung um drei auf 12 Punkte. Sein österreichischer Stallgefährte Lucas Auer (30, Kufstein) komplettierte im unter der Bewerbung des Mercedes-AMG Team MANN-FILTER laufenden Schwesterauto das starke Teamergebnis mit einem guten siebten Rang.

Bereits im Qualifying hatten sich die beiden Mercedes-AMG GT3 der deutsch-texanischen Mannschaft auf der 4,3 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke in der Steiermark voll konkurrenzfähig gezeigt. Die Startpositionen 3 (Engel) und 6 (Auer) gaben fürs Rennen Anlass zur Zuversicht. Umso mehr, als Engel direkt nach der Startfreigabe auf den zweiten Platz nach vorne stürmte, um noch im Verlauf der ersten Runde auf noch feuchter Bahn die Führung zu übernehmen. Auch Auer kam gut durchs Getümmel der ersten Kilometer und setzte sich auf Platz 4 fest.

In der Folge allerdings taten sich die beiden WINWARD-Boliden mit ihren Regenreifen auf stetig abtrocknender Piste zunehmend schwerer. So musste Engel die Spitzenposition im siebten Umlauf abgeben und kam sofort nach Öffnen des Boxenstoppfensters in Rennminute 20 an die Box, um sich profillose Slicks zu holen. Eine Runde später folgte Auer, wobei die WWR-Boxencrew in 6,0 Sekunden den schnellsten Pflichtboxenstopp aller Teams der gesamten Saison hinlegte.

In der Folge verkürzte Engel den Rückstand auf den Leader bis auf rund eine Sekunde, zu einem konkreten Angriff reichte es aber nicht. „Mit dem zweiten Rang von Startplatz 3 aus können wir zufrieden sein, auch wenn wir die Führung natürlich gerne bis ins Ziel gebracht hätten“, kommentierte der gebürtige Münchner. „Im Nachhinein betrachtet, sind wir mit etwas zu viel Luftdruck gestartet und konnten Bortolotti so nicht halten. Aber dennoch war es ein gutes Rennen, wir mischen in der Meisterschaft weiter voll mit und freuen uns auf morgen.“

Auer geriet nach seinem Stopp in eine heftig raufende Kampfgruppe und fiel nach einem kleinen Schubser eines Konkurrenten um drei Plätze zurück. Bis ins Ziel machte der Tiroler noch zwei Positionen gut, war aber am Ende nicht ganz zufrieden: „Platz 7 ist natürlich nicht ideal, wenn man als Sechster gestartet ist. Aber ich habe ein paar coole Zweikämpfe gehabt. Die Pace war allerdings nicht gut genug, weder im Regen noch im Trockenen. Das gilt es heute Abend aufzuarbeiten, und dann wird morgen nochmal angegriffen.“

WWR-Teamchef Christian Hohenadel zeigte sich mit der Mannschaftsleistung zufrieden: „Wir waren hier ab dem ersten Training konkurrenzfähig. Maros zweiter Rang hält uns im Titelrennen weiter im Spiel. Schade, dass Luggi nach dem Treffer zurückgefallen ist. Was ich einmal mehr hervorheben muss, ist meine Boxencrew. Der Stopp der Mamba war einfach überragend. Es war ein guter Tag, der mich für morgen optimistisch stimmt.“

Das Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring wird erneut um 13.30 Uhr gestartet. ProSieben, JOYN und ran.de übertragen wie immer live und in voller Länge.