WINWARD Racing weiter im Aufwind
Beide Mercedes-AMG GT3 fahren im DTM-Samstagsrennen am Norisring in die Punkte: Auer starker Vierter, Schumacher arbeitet sich auf P14 vor.

Dank einer starken Performance von Fahrer und Boxencrew haben der Österreicher Lucas Auer und sein Mercedes-AMG Team WINWARD im Samstagsrennen auf dem Nürnberger Norisring wichtige Punkte erobert. Nach einer spannenden Rennstunde bei brütender Hitze steuerte der 28-Jährige aus Kufstein seinen 550 PS starken Knaus Mercedes-AMG GT3 auf den vierten Rang und verpasste seinen ersten Podestplatz der DTM-Saison 2023 nur um 1,5 Sekunden. Teamkollege David Schumacher (21, Salzburg) arbeitete sich im Ravenol-Schwesterauto nach missratenem Qualifying auf den 14. Platz nach vorne und stockte sein Punktekonto damit ebenfalls auf.
Einen gewichtigen Anteil an der guten Vorstellung ihrer beiden Piloten hatte dabei die Boxencrew der Altendiezer, die ihre Boliden beim obligatorischen Wechsel aller vier Räder jeweils in 6,0 Sekunden abfertigte und damit die schnellsten Boxenstopps im gesamten Feld für sich verbuchte. Auch Teamchef Christian Hohenadel war begeistert: „Die Jungs liefern im Moment unglaubliche Pitstops ab. Und ich weiß genau: Morgen werden sie versuchen, noch ein Zehntel wegzufeilen!“
Damit trugen die WWR-Mannen maßgeblich dazu bei, dass sich ihre Fahrer von den Startpositionen 8 (Auer) und 19 (Schumacher) deutlich nach vorne arbeiten konnten. „Es war ein zufriedenstellendes Rennen“, kommentierte Lucas Auer. „Im Qualifying sind wir nach wie vor nicht hundertprozentig aussortiert. Aber wie schon im Samstagrennen von Zandvoort haben wir einen perfekten Start, eine super Strategie und einen Mega-Boxenstopp hingelegt. Jetzt müssen wir noch ein bisschen Speed finden, dann können wir wieder um Podestplätze oder mehr kämpfen.“
Auch David Schumacher war mit seinem Rennen einverstanden: „Von Startposition 19 in die Punkte zu fahren, ist schon mal nicht schlecht. Am Start wurde ich leider etwas eingeklemmt und verlor einige Positionen. Die Pace war sehr gut, Überholen allerdings nicht einfach. Aber es war ein gutes Rennen. Wir hätten sicherlich weiter vorne fahren können, hätte das Qualifying besser geklappt.“
Teamchef Hohenadel hatte dem wenig hinzuzufügen: „Das Rennen heute war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Der Steigerung unserer Qualifying-Pace gilt weiterhin unser Hauptaugenmerk. Wir arbeiten uns Stück für Stück dorthin zurück, wo wir hingehören. Und wir werden dabei nicht lockerlassen.“
Der Start zum Sonntagsrennen auf dem Norisring erfolgt wiederum um 13.30 Uhr. Wie immer überträgt ProSieben ab 13.00 Uhr live.
