WINWARD Racing mischt im Titelrennen mit
Sechster Podestplatz der Saison für Maro Engel im DTM-Samstagsrennen auf dem Sachsenring. Die Pechsträhne von Teamkollege Lucas Auer hält an.

Der Titelkampf in der DTM 2024 spitzt sich zu, und das Mercedes-AMG Team WINWARD mischt weiterhin voll mit. Mit dem sechsten Podestplatz der Saison, dem vierten in Serie, verkürzte Maro Engel im Samstagsrennen auf dem Sachsenring seinen Rückstand auf den Tabellenführer auf zehn Punkte und hält sich damit fünf Läufe vor dem Saisonende nach wie vor alle Optionen offen. Vom fünften Startplatz aus losgefahren, steuerte der 39-jährige Wahl-Monegasse seinen „130 Jahre Mercedes-Benz Motorsport“ und RAVENOL designten Mercedes-AMG GT3 auf den dritten Platz. Viel Pech hatte abermals Teamkollege Lucas Auer. Der 29-jährige Österreicher sammelte in der unter der Bewerbung des Mercedes-AMG Team MANN-FILTER laufenden „Mamba“ nach einem turbulenten Renntag als Zwölfter noch einige Punkte.
Direkt nach dem Start auf der 3,6 Kilometer langen Berg- und Talbahn bei Hohenstein-Ernstthal schob sich Engel auf den vierten Rang nach vorne und überholte wenig später auch Markenkollege Luca Stolz. Nach dem Pflichtboxenstopp, bei dem reglementbedingt zwischen der 20. und 40. Rennminute alle vier Räder gewechselt werden müssen, schloss Engel zum nun neuen Tabellenführer Mirko Bortolotti auf, fand aber bis ins Ziel keinen Weg mehr vorbei.
„Es war ein Superrennen, vielen Dank ans Team, das Auto war mega“, strahlte der gebürtige Münchner im Ziel. „Der Start lief super, und danach hatten wir eine starke Longrun Pace. Mehr als der dritte Rang war heute nicht drin, von daher sind wir absolut zufrieden mit dem vierten Podium in Folge. Ich hoffe, wir können diese erfreuliche Serie morgen fortsetzen.“
Teamkollege Lucas Auer wird derweil sein Pech nicht los. Nach einem nicht optimal verlaufenen Qualifying nur Elfter, wurde der Kufsteiner in seinem 150. DTM-Rennen nach dem Start im Pulk eingeklemmt und fiel bis auf den 18. Platz zurück. Zunächst im Hinterfeld blockiert, drehte „Luggi“ nach einem einmal mehr sehr schnellen Boxenstopp der WWR-Crew richtig auf, fuhr Rundenzeiten im Bereich der Spitze und arbeitete sich noch auf den 12. Schlussrang nach vorne.
„Nachdem die freien Trainings sehr zufriedenstellend verlaufen waren, haben wir zum Qualifying etwas den Faden verloren“, gestand Auer. „Beim Start wurde ich eingeklemmt und habe viele Plätze verloren. Durch eine gute Strategie und eine sehr ordentliche Pace nach dem Boxenstopp sind wir noch einige Positionen nach vorne gekommen. Aber generell war es ein gebrauchter Tag, den wir jetzt aufarbeiten müssen, um morgen stark zurückzukommen.“
WWR-Teamchef Christian Hohenadel freute sich „über die starke Podest-Serie, mit der sich Maro im Titelkampf voll im Spiel hält. Im Qualifying wäre vielleicht noch mehr drin gewesen, und jeder Startplatz ist in der DTM Gold wert. Aber wir sind hier vom Speed her vorne dabei, und das lässt mich optimistisch aufs morgige Rennen blicken. Das gilt auch für Luggi, der im zweiten Stint eine gute Pace gezeigt hat und dadurch sowie nicht zuletzt auch durch einen tollen Boxenstopp noch einige Positionen gutgemacht hat. Wir werden alles daransetzen, morgen früh im Qualifying vorne mitzumischen, dann ist alles möglich.“
Das Sonntagsrennen auf dem Sachsenring wird erneut um 13.30 Uhr gestartet. ProSieben, JOYN und ran.de übertragen die DTM-Action wie immer live und in voller Länge.
