Weitere wichtige Punkte für Auer und WINWARD
Mercedes-AMG Ass Lucas Auer wird im Samstagsrennen der DTM auf dem Lausitzring starker Vierter. Teamkollege David Schumacher scheidet aus.

Lucas Auer und das Mercedes-AMG Team WINWARD haben ihre starke Form vom vergangenen Rennwochenende auf dem Nürburgring auch in den Beginn der zweiten Saisonhälfte der DTM 2023 mitgenommen. Im Samstagsrennen auf dem Lausitzring belegte der 28-Jährige aus Kufstein/Österreich im Knaus Mercedes-AMG GT3 den vierten Rang und machte damit in der Gesamtwertung weiteren Boden gut. Teamkollege David Schumacher (21, Salzburg) hingegen musste das Ravenol-Schwesterauto noch vor seinem Pflichtboxenstopp mit nachlassenden Bremsen abstellen.
„Das war ein unglaublich hartes Rennen“, gestand Auer nach der einstündigen Hitzeschlacht bei Lufttemperaturen von annähernd 35 Grad. Vom dritten Startplatz aus losgefahren, hielt der Tiroler stets den Kontakt zu den Führenden, verlor aber beim Boxenstopp eine Position. „Nach dem wirklich guten Qualifying bin ich auch zufrieden mit dem Rennergebnis. Das Podest wäre vielleicht möglich gewesen, der Sieg nicht. Es gibt einige Kleinigkeiten, die wir verbessern müssen, und dann greifen wir morgen wieder an. Positiv ist, dass ich dann ohne Zusatzgewicht starten kann.“ In der Tabelle liegt Auer nur noch 34 Punkte hinter Gesamtleader Preining auf Zwischenrang 5.
David Schumacher hingegen war nach dem Rennen ziemlich frustriert: „Nach dem starken Rennwochenende auf dem Nürburgring hatten wir uns hier auch wieder einiges vorgenommen. Aber wir haben uns von Anfang an recht schwergetan, die Pace zu finden. Der 21. Startplatz war natürlich alles andere als eine gute Ausgangsbasis. Beim Start fuhr mir ein Konkurrent direkt vors Auto, ich musste auf der Geraden bremsen und verlor etwas Boden. Danach war die Pace ganz ordentlich, nur wurde das Bremspedal immer weicher, was bei dieser Hitze natürlich nicht besser wurde. Also haben wir sicherheitshalber aufgehört.“
WWR-Teamchef Christian Hohenadel kommentierte die Ausbeute seiner beiden Rennwagen mit gemischten Gefühlen: „Mit Luggis Rennen können wir zufrieden sein. Er hat einmal mehr das Maximum herausgeholt, und auch für morgen sollten wir gut aufgestellt sein. David tut sich hier etwas schwer, seine Performance auf den Punkt zu bringen, so wie ihm das am Nürburgring gelungen ist. Wir müssen nun herausfinden, woran das liegt, und zusehen, dass wir es morgen besser machen können. Wirklich bemerkenswert ist die hohe Ausgeglichenheit in der DTM 2023. Im neunten Rennen haben wir hier den neunten Sieger gesehen – es wird Zeit, dass wir uns in die Liste einreihen!“
Das Sonntagsrennen der DTM auf dem 3,4 Kilometer langen Kurs unweit von Dresden wird ebenfalls um 13.30 Uhr gestartet. ProSieben überträgt ab 12.55 Uhr live, im Netz ist das spannende Geschehen aus der Lausitz auf ran.de zu verfolgen.
