WINWARD Racing
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Starke Vorstellung von WINWARD Racing

Sechster Rang für Lucas Auer im ersten Rennen des DTM-Meetings in Zandvoort/NL. Teamkollege David Schumacher scheidet früh aus.

Eine starke Leistung über die Renndistanz hat dem Mercedes-AMG Team WINWARD und Lucas Auer die nächsten Punkte der laufenden DTM-Saison beschert. Im Samstagsrennen des zweiten Kräftemessens des Jahres im niederländischen Zandvoort fuhr der 28-jährige Österreicher seinen in Knaus-Farben designten Mercedes-AMG GT3 auf den sechsten Schlussrang. Pech hatte Teamkollege David Schumacher (21, Salzburg), der das Ravenol-Schwesterauto nach einer unverschuldeten Kollision in der ersten Rennrunde frühzeitig abstellen musste.

War das morgendliche Qualifikationstraining für die deutsch-texanischen Mannschaft mit den Startpositionen 12 (Auer) und 19 (Schumacher) noch enttäuschend verlaufen, legten die WWR-Boliden nach der Freigabe des Rennens einen Blitzstart hin und machten in den ersten Kurven jeweils drei Positionen gut. Schumacher: „Der Start ging super, das Auto fühlte sich sehr gut an. Leider kam es dann im Getümmel zu einem Kontakt mit einem Audi. Ich hatte gehofft, dass nur ein Karosserieteil am Reifen schleift, und bin zunächst weitergefahren. Doch dann ist der Reifen komplett geplatzt. Weil das Auto darüber hinaus beschädigt war, mussten wir aufhören.“

Unterdessen legte Stallgefährte Auer ein hohes Renntempo vor, machte weitere Positionen gut und steuerte seinen 550 PS starken Renner kurz nach dem Öffnen des Boxenstoppfensters als Siebtplatzierter an die Box, wo die WWR-Mannschaft in 6,1 Sekunden den schnellsten Reifenwechsel des gesamten, 27 GT3-Fahrzeuge starken DTM-Feldes hinlegte und ihren Piloten so einen weiteren Rang nach vorne brachte.

Diesen sechsten Platz hielt Auer souverän bis ins Ziel und war hinterher sehr zufrieden: „Nach dem enttäuschenden Qualifying haben wir im Rennen alles richtig gemacht. Der Start war ebenso super wie Strategie und Boxenstopp. Wir müssen nun hart daran arbeiten, in der Startaufstellung weiter vorne zu stehen, dann bin ich für die kommenden Rennen guter Dinge.“

WWR-Teamchef Christian Hohenadel konstatierte „eine tadellose Leistung der gesamten Mannschaft. Unsere Rennpace war sehr erfreulich, Luggis Boxenstopp erste Sahne. Wenn man in diesem Klassefeld im Rennen sechs Positionen gewinnt, hat man einiges richtig gemacht. Auch David hätte sicherlich die Pace gehabt, um in die Punkteränge vorzustoßen. Allerdings ist es uns auch heute nicht gelungen, im Qualifying das Maximum aus unserem Paket herauszuholen. Dass fünf beziehungsweise sieben Zehntelsekunden Rückstand auf die Pole die Startplätze 12 und 19 bedeuten, macht einmal mehr deutlich, wie eng es in der DTM zugeht. Es muss einfach alles passen. Es gibt also noch einiges zu tun, aber wir haben fest vor, im morgigen Rennen den nächsten Schritt zu machen.“

Das Sonntagsrennen von Zandvoort wird wiederum um 13.30 Uhr gestartet. ProSieben überträgt das packende Geschehen auf dem spektakulären, 4,3 Kilometer langen Dünenkurs ab 13.00 Uhr live.