WINWARD Racing
TeamFahrerRennserienNewsShopPartnerKontakt
EnglishInstagramYouTubeTikTokFacebook

Starke Teamleistung von WINWARD Racing

Dritter Podestplatz der DTM-Saison 2022 für Lucas Auer im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring. Maximilian Götz starker Fünfter, Schumacher scheidet aus.

Einem sehr erfreulichen Samstagsrennen hat das Mercedes-AMG Team WINWARD Racing beim fünften Saisonmeeting der DTM 2022 auf dem Nürburgring einen nicht minder starken Rennsonntag folgen lassen. Lucas Auer (27, Kufstein) fuhr im in Knaus-Farben designten Mercedes-AMG GT3 als Drittplatzierter zum dritten Mal in dieser Saison aufs Podium und schob sich in der DTM-Zwischenwertung vom fünften auf den dritten Rang nach vorne. Sein Rückstand auf den Zweitplatzierten beträgt nur vier Zähler. Ein noch größerer Sprung in der Tabelle gelang Maximilian Götz (36, Uffenheim), der im BWT-Boliden mit den Positionen 4 am Samstag und 5 am Sonntag auf Gesamtrang 11 vorstieß. Team-Youngster David Schumacher (20, Salzburg) verbuchte im Ravenol-Renner dagegen wie am Norisring einen Doppelausfall.

Nachdem das morgendliche Qualifying mit Startposition 10 nicht ganz nach seinem Gusto verlaufen war, legte Lucas Auer nach Freigabe des Rennens los wie die Feuerwehr und stieß direkt auf Platz 7 nach vorne. Noch entscheidender war die folgende Safety-Car-Phase, die von einer Kollision zwischen David Schumacher und einem Kontrahenten ausgelöst worden war und in der am Ende der siebten Runde gut zwei Drittel des Teilnehmerfelds gleichzeitig zum vorgeschriebenen Pflichtboxenstopp hereinkam. Nicht nur, dass die WWR-Boxencrew an Auers Boliden den zweitschnellsten Reifenwechsel des gesamten Feldes hinzauberte, der Restart in der zehnten Runde gelang dem Tiroler derart perfekt, dass er sich umgehend auf dem dritten Rang wiederfand.

„Die beiden tollen Starts und vor allem der grandiose Boxenstopp waren heute der Schlüssel“, strahlte Auer. „Dickes Kompliment und vielen Dank an meine Jungs, die unter diesem unglaublichen Druck einen perfekten Reifenwechsel hingelegt haben. Die Pace war auch heute nicht überragend, aber gut genug, um den dritten Rang sicher zu halten, zumal hinter mir van der Linde und Bortolotti heftig fighteten, was mir sehr recht war. Ich habe versucht, Olsen unter Druck zu setzen und gleichzeitig meine Reifen zu schonen, falls nochmal ein Safety Car kommt. Von daher bin ich mit dem dritten Rang absolut happy.“

Auch Maximilian Götz steigerte sich gegenüber dem siebten Startplatz und lief am Ende als Fünfter ein. „Ein sehr erfreuliches Wochenende, in dem wir unseren Aufwärtstrend bestätigen und in der Meisterschaft einen großen Sprung nach vorne machen konnten“, kommentierte der Titelverteidiger. „Ganz so schnell wie gestern war das Auto heute nicht. Im Quali haben wir uns etwas mit dem Luftdruck vertan, im Rennen hatte ich leichte Balanceprobleme. Außerdem habe ich beim Restart einige Rempler abbekommen. Ich konnte die Reifen nicht so schnell ins Arbeitsfenster bekommen wie gestern. Kleinigkeiten eben, die aber nichts daran ändern, dass es ein sehr gutes Wochenende für uns war.“

Dagegen machte David Schumacher keinen Hehl aus seiner Verärgerung: „Der fünfte Ausfall in Folge – es ist wirklich frustrierend. Ich war schneller als Rast und wollte rasch vorbei, um den Anschluss nicht zu verlieren. Er hat mir sehr wenig Platz gelassen, aber dennoch geht die Kollision natürlich auch zum Teil auf meine Kappe.“

WWR-Teamchef Christian Hohenadel zog ein positives Fazit aus dem Rennwochenende in der Eifel: „Wir haben hier insgesamt 47 Punkte geholt und mit Luggi und Max jeweils einen guten Sprung in der Tabelle gemacht. Was sie nicht nur ihrer tollen Leistung, sondern auch ihren Boxencrews zu verdanken haben. Insbesondere Luggis Stopp im Getümmel von rund 15 Fahrzeugen in der Boxengasse war erste Sahne. David darf jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern muss konzentriert weiterarbeiten. Wenn Maxi im Qualifying mit einer Zehntelsekunde Rückstand auf die Pole-Position Siebter ist, dann wird deutlich, wie unglaublich hoch das Niveau in der DTM ist. Der Weg an die Spitze ist steinig.“

In der DTM 2022 geht es nun Schlag auf Schlag. Jeweils im Zwei-Wochen-Rhythmus folgen die letzten drei Saisongastspiele in Spa-Francorchamps/B (10./11. September), auf dem Red Bull Ring/A (24./25. September) und in Hockenheim (8./9. Oktober).